Welttag des Hörens 2026

Wenn das Hören anstrengend wird, leidet die Seele

Hören ist eine wichtige Voraussetzung für zwischenmenschliche Interaktion und Teilhabe – ob im Beruf oder im Privatleben. Der positive Einfluss eines intakten Hörsinns auf unseren Alltag ist Thema zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. So erklärt die WHO in ihrem „World Report on Hearing“, dass ein nicht medizinisch versorgter Hörverlust die Sprachentwicklung, die psychische Gesundheit, die Lebensqualität, den Bildungserfolg sowie die ökonomische Unabhängigkeit negativ beeinflussen kann.¹

Studien weisen darüber hinaus auf einen Zusammenhang von unversorgtem Hörverlust und dem Abbau der kognitiven Leitungsfähigkeit hin. Die international renommierte Lancet-Kommission zur Demenzprävention² untersucht unter anderem die Bedeutung eines unversorgten Hörverlustes im mittleren Lebensalter für eine späteren Demenzerkrankung.³

Auch wenn Beweise für einen kausalen Zusammenhang ausstehen – wissenschaftlich gut dokumentiert sind die mit einem unversorgten Hörverlust in Verbindung stehenden Risiken für das physische, soziale und emotionale Wohlbefinden: Menschen, die schlecht hören, meiden zunehmend Telefonate und Gespräche, insbesondere in Gruppen. Ein intakter oder gut versorgter Hörsinn kann vor sozialer Isolation bewahren.

97 von 100 Hörgeräte-Trägern berichten, dass ihre Hörgeräte die Lebensqualität verbessern. Für 53% der Hörgeräte-Träger verbessern Hörgeräte die Lebensqualität sogar „regelmäßig“. Laut der aktuellen EuroTrak Germany–Studie⁴ bedauern etwa 64% der Hörgeräteträger bedauern rückblickend, dass sie eine Versorgung zu lange aufgeschoben und so auf gesellschaftliche und berufliche Teilhabe verzichtet haben.

Die Mehrheit der befragten Hörgeräte-Träger bestätigt, dass ihr Hörsystem zu einer Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeit beiträgt (70%), ihnen ein Gefühl von Sicherheit zurückgibt (64%) und Gruppenkontakte erleichtert (62%).

Hörsituationen Eurotrack 2025

 

Oft beginnt eine Hörminderung mit Kleinigkeiten, und mündet darin, dass es immer häufiger zu Missverständnissen kommt. Wird man dann nicht langsam tätig, sind Rückzug und sogar Isolation nicht selten die Folge einer unversorgten Hörminderung.

Warnsignale für vermindertes Hören sind häufig Aussagen wie:

  • „Mein/e Partner/in nuschelt so sehr.“
  • „In Gesellschaft reden so viele Menschen durcheinander, dass man nichts mehr verstehen kann.“
  • „Die Kinder heute sprechen nicht mehr deutlich.“
  • „Ich muss ständig nachfragen.“
  • „Meine Kinder sagen, dass ich auf die gestellten Fragen immer falsch antworte“
  • „Ich höre alles, aber ich verstehe es nicht“

 

Wer trägt die Kosten für die Hörsystem-Versorgung?

Gesetzlich Krankenkassen erstatten bei Anspruch auf eine Hörsystem-Versorgung, bis zu 685 Euro pro Hörgerät. In bestimmten Fällen kann sich die Kostenübernahme auf 840 Euro erhöhen. Damit erhalten Versicherte eine optimale Hörsysteme-Versorgung auf dem aktuellen Stand der Technik. Darüber hinaus wir die Anpassung, das Testen der Geräte sowie die laufende Wartung und Reparaturarbeiten von der Krankenkasse übernommen.

Kostenfreier Hörtest

Daher laden wir Sie ein: Machen Sie einen Hörtest, um ganz sicher zu gehen. Gut möglich, dass Sie schon länger unter einer Hörminderung leiden und das bisher immer durch Lippenlesen ausgleichen konnten. Es wäre ratsam, jetzt prüfen zu lassen, ob ihr Gehör noch in Ordnung ist, denn je länger Sie eine Hörversorgung vor sich herschieben, umso schwieriger wird es für Sie, sich damit zurecht zu finden. Darüber hinaus ist ein Hörtest bei uns KOSTENFREI UND UNVERBINDLICH.

Schön zu hören.

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Besser Hören ist eine Initiative und gemeinsame Webseite unserer regionalen Filialen von Hörgeräte Otto, meditec Hörgeräte, hörcenter, Hörgeräte Thiel und Hörgeräte App. So profitieren Sie als Kunde in unserem Verbund von noch besserem Service.

Quelle: Textauszüge teilweise von https://welttag-des-hoerens.de

¹World Health Organisation (WHO): World Report on Hearing 2021; https://www.who.int/publications/i/item/9789240020481
²Livingston G. et al. Dementia prevention, intervention, and care. 2024 report of the Lancet standing Commission, The Lancet, Volume 404, Issue 10452, 572 – 628
³https://www.thelancet.com/infographics-do/dementia-risk
⁴https://www.xn—initiative-hrgesundheit-jlc.de/eurotrak/eurotrak2025

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