Hörschäden im Alltag

Häufig werden wir darauf angesprochen, dass Jugendliche später sicherlich alle ein Hörsystem benötigen, da Sie immer sehr laut Musik hören. Da ist wahrscheinlich auch etwas dran.

Was in dem Zusammenhang aber mit Sicherheit übersehen wird ist die Tatsache, dass Sie selbst auch ohne „extreme Lautstärken“ (z.B. Musik) einen Lärmschaden im Alltag erleiden können. Oder schlimmer: bereits erlitten haben.

 

Was bedeutet Lärm?

Denn die eigentliche Frage, die sich stellt ist, wie sich Lärm definiert.

Wussten Sie, dass Ihre Ohren immer auf Empfang sind?
Wenn Sie Ihre Augen schließen, z.B. bei starkem Gegenlicht, sehen Sie zwar nichts mehr, aber Sie sind auch nicht mehr geblendet. Ihre Ohren hingegen sind immer auf Empfang – selbst , wenn Sie schlafen.

 

Lärmschädigung

Darüber hinaus ist es auch interessant zu wissen, dass Lärmschädigungen fast ausschließlich mechanische Schädigungen des Ohres sind. Und dabei gibt es keinen Unterschied zwischen zu lauter Musik und sonstigem Lärm. Lärmschädigungen sind immer das Produkt aus dem Lärmpegel und seiner Einwirkzeit auf das Gehör.

Laut Lärmschutzverordnung sind Arbeitgeber zur Bereitstellung eines Gehörschutzes verpflichtet, wenn der Lärmpegel, dem Angestellte während 8 Stunden Arbeit ausgesetzt sind, im Mittel 85 db übersteigt.

Wer sich ein bisschen damit auskennt, wird sich jetzt wundern und sagen, dass 85dB nicht übermäßig viel sind. Sind Sie per se auch nicht.

 

Lärmquellen im Alltag

Ein Staubsauger, eine Tür- oder Telefonklingel, Ihr Fernsehgerät, eine stark befahrene Straße oder selbst in einem Restaurant sind 85dB schnell erreicht. Und gerade in der modernen Welt ist die Liste der Geräuschquellen eine ständig wachsende.

Sie sehen also, die Gefahr von Hörschädigungen lauert nicht unbedingt in den subjektiven Extremen, wie Musikhören über Kopfhörer, die man bei anderen beobachten kann. Vielmehr sollte man sich das eigene Umfeld bewusst machen und auf geeigneten Hörschutz im Alltag achten. Zum Beispiel beim Handwerken zu Hause, der Haus- und Gartenarbeit oder bei Fest- und Konzertbesuchen.

 

Die weniger gute Nachricht:

Hörschäden sind heutzutage quasi unvermeidbar.

 

Die gute Nachricht:

Sie haben den besten Akustiker schon gefunden.
Bei Ihrem Besuch führen wir gerne einen kostenfreien Hörtest durch und bieten die Möglichkeit, Hörsysteme unverbindlich Probe zu tragen.

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